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Art. 3/1 Grundgesetz.

"Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich".

Sehr geehrter Herr Minister/Abgeordneter ....

da ich mich als steuerzahlender Bürger gerade mit den sozialen Zuständen in Deutschland befasse, fielen mir bei Durchsicht der bundesdeutschen Lohnsteuertabelle einige soziale Ungerechtigkeiten auf, die gegen den obengenannten Artikel des Grundgesetzes verstoßen. Einer davon ist der in der nachfolgenden Tabelle dargestellte:

Steuer-Abzugtabelle gültig ab 1. Januar 1996:

Steuerpflichtiger
Bruttoverdienst
pro Monat in DM
Steuerkl. I, IV
ledig,
Lohnst. in DM
Steuerklasse III,
verh. o.Kinder,
Lohnsteuer in DM
Steuerdifferenz:
Steuerlicher Wert
der Ehefrau in DM
2.754,15 322,33 2,16 320,17
3.001,65 404,91 53,83 351,08
4.000,65 710,25 266,33 443,92
5.004,15 1.032,66 535,66 497,00
6.000,00 1.380,08 856,83 523,25
7.002,15 1.763,83 1.164,00 599,83
8.000,00 2.184,00 1.471,00 713,00

Mit einem Blick kann jeder feststellen, daß von einer Gleichheit vor dem Gesetz keine Rede sein kann, denn dann müßte der steuerliche Wert jeder Ehefrau eben derselbe sein. Die Gleichheit vor dem Gesetz ist aber eine Mindestgrundlage, wo das soziale Denken eigentlich erst beginnt. Kurz gesagt, bei der obengenannten Anwendungsweise handelt es sich:

1. Um einen antisozialen Verstoß gegen das Gleichheitsprinzip des Grundgesetzes.

2. Um Frauendiskriminierung per Lohnsteuergesetz!

3. Um einen Verstoß gegen die christliche Sozialethik.

4. Um einen Verstoß gegen die freie Entfaltung von Bürgern durch ungerechtfertigten Entzug finanzieller Mittel.

Politiker, die solche Gesetze verabschieden oder unterstützen, sind für einen sozial eingestellten Bürger nicht wählbar! Da Sie als Politiker zu denen gehören, die für die Durchführung des obengenannten Steuergesetz mitverantwortlich sind, stelle ich Ihnen als deutscher Steuerzahler folgende Fragen:

1. Haben Sie an der Etablierung des obengenannten antizozialen Gesetzes mitgewirkt?

Ja ....................Nein

2. Halten Sie das obengenannte antisoziale Lohnsteuergesetz für gerechtfertigt?

Ja....................Nein

3. Werden Sie sich aktiv für eine Änderung antisozialer Gesetze einsetzen?

Ja....................Nein

Ihre Antworten werden zur Aufklärung der deutschen Bürger verwendet werden. Da wir ja hier angeblich in einer Demokratie leben, besteht wohl kein Grund dazu, Ihre Antworten vertraulich zu behandeln. Ihre Antwort erwarte ich in den nächsten 4 Wochen.

Mit freundlichem Gruß
Ihr unzufriedener Steuerzahler .......


Mai 2001